ALT.NET DE Online Meeting #2


Nachdem das gestrige ALT.NET DE Online Meeting #1 mit ca. 10 Teilnehmern und einer knapp 2-stündigen Unterhaltung zu den Themen User Stories, TDD und BDD sowie Cloud Computing bei allen Teilnehmern recht gut ankam, haben wir gemeinsam beschlossen, die ALT.NET Online Meetings nun regelmäßig jeweils am letzten Montag des Monats abzuhalten. Beginn ist jeweils 20:00 Uhr.

Somit findet das ALT.NET DE Online Meeting #2 am 26.01.2009 um 20:00 Uhr statt.

Weitere Infos und Anmeldung unter: http://altdotnet.de/OnlineMeeting_090126.ashx

An dieser Stelle noch ein Dankeschön an Albert für die Organisation der Meetings ;-)

Bookmarks:  Beitrag zu Mr.Wong hinzufügen   Beitrag zu YiGG.de hinzufügen   Beitrag zu Digg.com hinzufügen   Beitrag zu del.icio.us hinzufügen   Beitrag zu Google Bookmarks hinzufügen   Beitrag zu Linkarena hinzufügen   Beitrag zu WindowsLiveFavorites hinzufügen   Beitrag zu WindowsLiveFavorites hinzufügen  

author: Alexander Zeitler | posted @ Tuesday, December 30, 2008 3:29 PM | Feedback (0)

Generating user instances in SQL Server is disabled. Use sp_configure 'user instances enabled' to generate user instances.


Wenn man z.B. im Visual Studio Server Explorer beim Öffnen einer SQL-Server-DB im AppData-Ordner die Fehlermeldung

Generating user instances in SQL Server is disabled. Use sp_configure 'user instances enabled' to generate user instances.

erhält, ist folgendes auf der Kommandozeile auszuführen:

sqlcmd -S .\SQLExpress -Q "sp_configure 'user instances enabled' , 1;"

sqlcmd -S .\SQLExpress -Q "reconfigure;"

Dies ist für alle laufenden Instanzen durchzuführen.

tags:

Bookmarks:  Beitrag zu Mr.Wong hinzufügen   Beitrag zu YiGG.de hinzufügen   Beitrag zu Digg.com hinzufügen   Beitrag zu del.icio.us hinzufügen   Beitrag zu Google Bookmarks hinzufügen   Beitrag zu Linkarena hinzufügen   Beitrag zu WindowsLiveFavorites hinzufügen   Beitrag zu WindowsLiveFavorites hinzufügen  

author: Alexander Zeitler | posted @ Monday, December 08, 2008 8:49 AM | Feedback (0)

Stored Procedures nach Begriffen durchsuchen


Um herauszufinden, welche Stored Procedures einer SQL-Server-Datenbank einen bestimmten Suchbegriff beinhalten, kann man die System-View INFORMATION_SCHEMA.ROUTINES befragen:

SELECT * FROM INFORMATION_SCHEMA.ROUTINES WHERE ROUTINE_DEFINITION LIKE '%SearchTerm%'

tags: ,

Bookmarks:  Beitrag zu Mr.Wong hinzufügen   Beitrag zu YiGG.de hinzufügen   Beitrag zu Digg.com hinzufügen   Beitrag zu del.icio.us hinzufügen   Beitrag zu Google Bookmarks hinzufügen   Beitrag zu Linkarena hinzufügen   Beitrag zu WindowsLiveFavorites hinzufügen   Beitrag zu WindowsLiveFavorites hinzufügen  

author: Alexander Zeitler | posted @ Sunday, December 07, 2008 12:30 AM | Feedback (0)

Re: Perfekte Software


Serious_Discussion, Dhaka University, Dhaka, B...

Image via Wikipedia

Schön, dass die Diskussion um perfektes Design, perfekte Entwickler und jetzt auch perfekte Software langsam an Fahrt gewinnt (wird das zuletzt noch die perfekte Diskussion?) ;-)

Sven schreibt:

Wenn ich jemanden frage, der vor 20 Jahren Entwickler war, und in C/Cobol/Fortran oder was auch immer eine Auswertung über Geschäftsvorfälle schreiben sollte, so ist meine Hypothese, dass die veranschlagte Zeit gegenüber heute nicht großartig anders ist.
Und das, obwohl wir ach so viele Vorgehensweisen, Tools und was auch immer einsetzen, um unsere Arbeit besser zu machen.
Unser prä-IDE Entwickler wird aber sicherlich sagen, dass er eine durchaus robuste und nachhaltige Lösung geschrieben hat. Vielleicht wird sie sogar noch immer auf irgendeinem Mainframe verwendet.
Der Unterschied zu heute ist, dass es heute eine bunte Ausgabe mit Charts und variablen Parametern ist. Die Wertschöpfung allerdings wird sich nicht grundlegend unterscheiden…

Ein Argument, das in ähnlicher Form auch Ken Schwaber in seinem Buch Agiles Projektmanagement mit Scrum anführt. Allerdings ist genau dieses für ihn ein Grund, weshalb agile Prozesse – eben z.B. Scrum – notwending sind, um wieder Herr Lage, sprich Komplexität, zu werden. Die Prozesse müssen mit den Anforderungen wachsen bzw. ihnen generell angepasst werden.

Sven weiter:

Ich kann nur perfekte Lösungen liefern, wenn ich entweder über alles Bescheid weiß und genügend Erfahrung sammeln konnte, oder eben meine Grenzen kenne und innerhalb derer agiere oder auch Handlungen vermeide. Schließlich gibt es immer jemanden, der etwas besser kann, als man selbst.

Ich weiß nicht, ob DDD und TDD Projekt-Erfahrung voraussetzen. Das wäre für mich so, als müßte ich Verkehrsregeln erst nach 3 Jahren Praxis kennen.

Allerdings gebe ich Dir recht, dass evtl. der Nutzen von TDD und DDD (später noch BDD?) erst nach mehreren Jahren Projekt-Erfahrung inkl. Fehlschlägen erkannt werden kann. Nur sollten hier die Community, die Unternehmen und Schulungszentren den Neuling frühzeitig auf den richtigen Pfad führen und nicht mit Pseudo-Beispielen um des Verkaufens (von neuen Features in IDEs) willen zeigen, wie man es nicht macht.

Ich persönlich wäre froh, ich hätte beim Umstieg auf .NET die Möglichkeiten von TDD und DDD bereits damals gekannt.

Weiter im Text:

Perfektion kostet Geld. Perfektion kostet Zeit. Perfektion kostet Manpower.
Eine Applikation ist durchschnittlich (!) wohl 2-5 Jahre im Einsatz. Je nach Einsatzort und -zweck. Während dieser Zeit durchlebt sie diverse Versionen und Updates.

Gerade dies ist für mich DER Grund pro TDD und DDD.

Ich will in Version 3.1.2.x.y noch immer das Feature A aus Version 1.0.0.0.0 in der gleichen Funktionalität wie damals und nicht beschnitten durch irgendwelche ungetesteten Seiteneffekte der aktuellen Version, in der Feature XYZ eingeführt wurde.

Abschließend:

Perfektion kann nur im Rahmen der aktuellen Gegebenheiten (Wissen, Zeit, Geld) erreicht werden, was vollkommen ausreichend ist

Da stimme ich vollständig zu. Gerade dies ist imho aber auch ein Grundgedanke von DDD und ALT.NET: YAGNI - You Ain’t Gonna Need It – Implementiere nur das, was wirklich benötigt wird und “bastle” nicht vorneweg ein Design für den Fall der Fälle der in 3 Jahren bei Version 2.x auftreten könnte.

tags:

Bookmarks:  Beitrag zu Mr.Wong hinzufügen   Beitrag zu YiGG.de hinzufügen   Beitrag zu Digg.com hinzufügen   Beitrag zu del.icio.us hinzufügen   Beitrag zu Google Bookmarks hinzufügen   Beitrag zu Linkarena hinzufügen   Beitrag zu WindowsLiveFavorites hinzufügen   Beitrag zu WindowsLiveFavorites hinzufügen  

author: Alexander Zeitler | posted @ Thursday, December 04, 2008 7:37 PM | Feedback (1)

Gedanken zum perfekten Softwareentwickler


the playing board for Black Box, a board game.

Image via Wikipedia

Nachdem Norbert als eine Ursache für mangelhaftes Design den Entwickler selbst ausgemacht hat, möchte ich auch hierzu ein paar Worte verlieren ;-)

(Mindestens) Einer ist immer der Dumme

Norberts Argumentation kann ich mich voll und ganz anschließen.

Allerdings sehe ich nicht nur den Entwickler als Verantwortlichen für schlechtes Design oder schlechte Software als Resultat davon.

Nicht zu vernachlässigen bei diesem Problem sind für mich deren Vorgesetzte und zum Teil auch die Kunden selbst.

Der Entwickler

Bevor ich auf die Vorgesetzten und Kunden eingehe, möchte ich zunächst noch einmal auf den Entwickler zurückkommen.

Ein guter Entwickler, der sein Wissen und seine Techniken stets auf den Stand der Technik bringt, hat imho zwei Möglichkeiten:

  • der einfache Weg: Arbeitsplatzwechsel. Punkt.
  • der steinige Weg: er versucht, Kollegen von seinem Standpunkt bezügl. Unit-Tests u.ä. zu überzeugen, um gemeinsam auch bei den Vorgesetzten ein Umdenken anzustoßen.
    Dies kostet vermutlich einiges an Schweiß und wohl auch Freizeit, kann sich aber unterm Strich dennoch lohnen. Eine gute Argumentationshilfe ist das Buch “Der Pragmatische Programmierer”.

Der Vorgesetzte

Ein Problem, das ich bei Vorgesetzten sehe, ist, dass sie überhaupt keinen Verstand für den Software-Entwicklungsprozess mitbringen, sondern schlichtweg Verkäufer sind und Software als Handelsware betrachten.

Die Auswahl für den Kunden soll nach “Schema F” erfolgen, d.h. der Kunde benötigt Feature X und das wars.

Wie Feature X aber aussieht, wird erst hinterfragt, wenn der Entwickler mit der Implementierung beginnt und die Fragen stellt (wenn er sie denn stellt und Feature X nicht einfach nach seiner Interpretation implementiert).

Ein weiteres Problem sehe ich bei der Akzeptanz von Unit-Testing bei Vorgesetzten, da sie den praktischen und langfristigen Nutzen (oder neudeutsch ROI) nicht erkennen.

Möglicherweise, da sie noch nie die Chance hatten, die Vorteile live erleben zu dürfen.

Schließlich sehe ich auch bei den Vorgesetzten mangelndes Verständnis für agile Prozesse (bzw. deren Umsetzung im eigenen Unternehmen) wie z.B. Scrum, die Ihnen die Chance bieten, Projekte permanent und ohne viel Overhead zu überwachen und Probleme frühzeitig zu erkennen.

Der Kunde

In meinen Augen trägt der Kunde, der eine Software anschafft, einen Teil der Schuld, wenn das Projekt scheitert. Warum?

Häufig werden Anschaffungen heutzutage nur noch über den Einkauf erledigt, der vorher bei dem, der das Produkt innerhalb des Unternehmens erhalten soll einige Eckdaten abfrägt und dann bei einer beliebigen Anzahl von möglichen Lieferanten eine Anfrage platziert und letztlich dem preislich attraktivsten Anbieter den Auftrag erteilt.

Ich spreche hier ausdrücklich nicht von Software im Speziellen, sondern von Produkten im Allgemeinen, da dies ein Problem in nahezu allen Wirtschaftszweigen ist.

Evtl. Rückfragen des Lieferanten werden nun unter Umständen über “mehrere Ecken” weitergeleitet. Dass hier Informationsverluste auftreten, dürfte klar sein – ebenso das Ergebnis.

„Man kann nicht nicht kommunizieren!“

Lack of Communcation

Image by the Frankfurt School via Flickr

Bei allen vorgenannten Beteiligten gibt es sicher noch weitere Aspekte, die zum Scheitern eines Software-Projektes führen können, allen gemein ist meiner Meinung nach aber fast immer das gleiche:

Die mangelnde Kommunikation.

Nur wenn die richtigen Gesprächspartner frühzeitig und häufig miteinander kommunizieren, können mögliche Probleme erkannt und die richtigen Anforderungen erfasst werden - dies gilt übrigens nicht nur bei Software-Projekten.

tags:

Bookmarks:  Beitrag zu Mr.Wong hinzufügen   Beitrag zu YiGG.de hinzufügen   Beitrag zu Digg.com hinzufügen   Beitrag zu del.icio.us hinzufügen   Beitrag zu Google Bookmarks hinzufügen   Beitrag zu Linkarena hinzufügen   Beitrag zu WindowsLiveFavorites hinzufügen   Beitrag zu WindowsLiveFavorites hinzufügen  

author: Alexander Zeitler | posted @ Thursday, December 04, 2008 4:58 PM | Feedback (0)

Gedanken zum perfekten Software-Design


Urban Cavity

Image by night86mare via Flickr

Nachdem Peter und Norbert ihre Gedanken zum “perfekten Software-Design” geäußert haben, möchte ich jetzt noch meine Sicht der Dinge beitragen ;-)

Was war – was wird

Bis vor ca. einem Jahr hätte ich Norbert in seiner Argumentation sicher weitestgehend zugestimmt, ohne etwas hinzuzufügen. Peters Ansichten hätte ich vermutlich mit den Worten “wenn man will, geht es auch mit gutem Design von Beginn an” widersprochen.

Allerdings bin damals ich durch Albert während einer Messenger-Unterhaltung über das MVC-/MVP-Pattern auf die englischsprachige (und in Deutschland zu diesem Zeitpunkt gerade entstehende) ALT.NET-Bewegung aufmerksam geworden.

Beim Launch Event von Visual Studio 2008 in Frankfurt traf ich dann unter anderem Stefan Lieser, einen der “Gründer” der ALT.NET-Bewegung in Deutschland, persönlich und bekam so einen tieferen Einblick in die Denkweisen und Prinzipien von ALT.NET.

Besser gehts nicht – oder doch?

Zunächst möchte ich kurz zitieren, was ALT.NET ist:

  • ALT.NET Entwickler verwenden was funktioniert und suchen ständig nach neuen, besseren Lösungen.
  • ALT.NET Entwickler bewegen sich auch außerhalb des Mainstream und verwenden Lösungen, Konzepte, Ideen aus allen Bereichen (Open Source, Agile, Java, Ruby, etc.).
  • ALT.NET Entwickler geben sich mit dem status quo nicht zufrieden und suchen ständig nach Möglichkeiten sich in ihrem Code besser, einfacher und eleganter auszudrücken.
  • ALT.NET Entwickler halten Tools für wichtig, wirklich wichtig sind aber fundierte Kenntnisse und Prinzipien. Die besten Tools sind solche, die einen bei der Anwendung der Prinzipien unterstützen.
  • ALT.NET ist nicht kontra Microsoft und auch nicht alternativ. Es geht uns darum aus den möglichen Alternativen die jeweils beste auszuwählen. Das schließt Lösungen von Microsoft ausdrücklich mit ein, genauso wie Open Source und Third Party Hersteller.

Doch was bedeutet dies in der Praxis für einen .NET-Entwickler?

Im konkreten Fall (d.h. bei mir) bedeutete es: Lernen, lernen und nochmals lernen.

Vermutlich bedingt durch meinen Weg als Quereinsteiger (beruflich betrachtet - Assembler, Turbo Pascal u.ä. in der Jugend) über HTML, Classic ASP und später ASP.NET mittels learning by doing waren mir viele Prinzipien der Software-Entwicklung nicht bekannt.

Hierbei meine ich explizit nicht die GoF-Patterns oder Mehrschichten-Architekturen, sondern z.B. die S.O.L.I.D.-Principles:

  • SRP: Single Responsibility Principle
    Es sollte niemals mehr als ein Grund für Änderungen an einer Klasse existieren” (Beispiel 1, Beispiel 2)
  • OCP: Open Closed Principle
    "Entitäten (Klassen, Module, Funktionen etc.) sollten offen für Erweiterungen und geschlossen gegen Modifikationen sein” (Beispiel 1, Beispiel 2)
  • LSP: Liskov Substitution Principle
    Subtypen müssen sich verhalten wie ihr Basistyp” (Beispiel)
  • ISP: Interface Segregation Principle
    Clients sollen nicht gezwungen werden von Interfaces abhängig zu sein, die sie nicht benötigen” (Beispiel)
  • DIP: Dependency Inversion Principle
    High-Level-Klassen sollen nicht von Low-Level-Klassen abhängig sein. Beide sollen von Interfaces abhängig sein
    Interfaces sollen nicht von Details abhängig sein. Details sollen von Interfaces abhängig sein” (Beispiel)

Auf dem Weg zur Erleuchtung

”Erleuchtung” ist sicher etwas hoch gegriffen, das eine oder andere mehr oder weniger heftige Aha-Erlebnis ist aber sicher vorprogrammiert, wenn man den oben beschrittenen Weg weitergeht und sich dann als logische Konsequenz daraus mit Test-Driven-Development (TDD) und auch Domain-Driven-Design (DDD) befasst.

mutopia

Image by john curley via Flickr

Das Mantra von TDD: Red. Green. Refactor.

buddhist mantra

Image by alles-schlumpf via Flickr

Das grundlegende Prinzip von TDD besteht darin, in kleinen Iterationen Unit-Tests und die damit zu testenden (Code-)Einheiten zu entwickeln.

Hierzu wird immer wie folgt vorgegangen:

  • Man schreibt einen Test, der die zu implementierende Funktionalität prüft. Dieser Test soll bewußt fehlschlagen, weshalb die zu testenden Funktionalität die Test-Bedingungen nicht erfüllen bzw. erst gar nicht implementieren soll (=Red (Red, da in den grafischen Oberflächen der Unit-Testframeworks fehlgeschlagene Tests rot markiert werden)).
  • Man ändert die Implementierung der gewünschten Funktionalität so, dass der zuerst geschriebene Test erfolgreich durchläuft (=Green (erfolgreiche Tests werden Grün markiert)).
  • Aufräumen (=Refactoring) des geschriebenen Codes, der die Funktionalität implementiert. Hierzu zählt z.B. das entfernen von doppeltem Code (DRY, Smell), oder das Einführen von Abstraktionen.

Domain Driven Design – des Pudels Kern

Die Kernaussage bei Domain Driven Design ist, dass komplexe Problemlösungen auf einem Model basieren sollten und dass bei (den meisten) Software-Projekten die Problem-Domäne und die Domänen-Logik im Mittelpunkt der Lösungen stehen sollten (und nicht wie häufig üblich nur einen eben auch notwendigen Teil der Implementierung darstellen).

Hierdurch rückt die Implementierung von Infrastruktur-Komponenten wie Persistenz, Logging usw. in den Hintergrund, da diese praktisch zuhauf in Form von OR/M-Mappern wie z.B. NHibernate oder Log4Net bereits implementiert sind und in sehr vielen Fällen einfach wiederverwendet werden können.

Häufig beginnen aber viele Software-Projekte (wie auch meine bisherigen) mit dem Design der Datenbank-Struktur. Dies führt allerdings oft – um nicht zu sagen: immer - dazu, dass man sich aufgrund der Struktur von Datenbanken und deren Objekten in der Implementierung der Domänen-Logik von Beginn an einschränkt bzw daran ausrichtet und so Möglichkeiten für künftige Anpassungen (die IMMER passieren – die Frage ist nicht “ob”, sondern “wann”) verbaut.

Ein weiterer Grund ist schlichtweg, dass man bei einem Software-Design niemals alle Eventualitäten vorab berücksichtigen kann. Was man aber tun kann, ist die Domänen-Logik und die gesamte Implementierung soweit als möglich für Änderungen offen zu halten.

Deshalb ist es meiner Meinung nach auch nicht sinnvoll, mit großem Aufwand ein Design zu Beginn (BDUF) Entwicklung zu erstellen, sondern vielmehr dieses den sich ändernden Anforderungen anzupassen.

Zurück zum Anfang

Exposed gnarly roots in Fall River Park

Image by Martin LaBar (going on hiatus) via Flickr

Um nun wieder den Bezug zu Norbert’s und Peter’s Postings herzustellen:

In Anbetracht von TDD und DDD stellt sich für mich die Frage nach der Architektur zu Beginn der Entwicklung nicht mehr zwingend, da sich diese nach Bedarf ergibt bzw. sich ändert (und auch ändern können muss).

Deshalb bin ich für mich von Visio als Architektur-Design-Hilfe ebenso ebenso abgekommen (stattdessen benutze ich jetzt ein Moleskine Skizzenbuch, in das ich mir mit einem Bleistift meine Entwürfe “kritzle”) wie von klassischen Wasserfall-Entwicklungs-Methoden.

Die von Peter zitierte Aussage von Phil Haack

If a project doesn't have a time constraint, it will never get finished.

würde ich nun eher so definieren:

Ein Software-Projekt ist niemals fertig, da es immer wieder Veränderungen gibt.

Just my 2 cents ;-)

 

Bookmarks:  Beitrag zu Mr.Wong hinzufügen   Beitrag zu YiGG.de hinzufügen   Beitrag zu Digg.com hinzufügen   Beitrag zu del.icio.us hinzufügen   Beitrag zu Google Bookmarks hinzufügen   Beitrag zu Linkarena hinzufügen   Beitrag zu WindowsLiveFavorites hinzufügen   Beitrag zu WindowsLiveFavorites hinzufügen  

author: Alexander Zeitler | posted @ Wednesday, December 03, 2008 11:08 PM | Feedback (6)

Could not load file or assembly: Microsoft.SqlServer.Management.Sdk.Sfc in Visual Studio 2008 Server Explorer


sqlserver Wenn man auf einem Rechner, auf dem SQL Server 2005 und Visual Studio 2008 installiert ist, irgendwann mal mit SQL Server 2008 experimentiert hat, kann es im Server Explorer von Visual Studio 2008 beim Hinzufügen einer neuen Data Connection zu folgender Fehlermeldung kommen:

Could not load file or assembly 'Microsoft.SqlServer.Management.Sdk.Sfc, Version=10.0.0.0, Culture=neutral, PublicKeyToken=89845dcd8080cc91' or one of its dependencies. The system cannot find the file specified.

Abhilfe schafft die Installation der “Microsoft SQL Server 2008 Management Objects”, die hier (x86, x64, ia64) heruntergeladen werden können.

tags:

Bookmarks:  Beitrag zu Mr.Wong hinzufügen   Beitrag zu YiGG.de hinzufügen   Beitrag zu Digg.com hinzufügen   Beitrag zu del.icio.us hinzufügen   Beitrag zu Google Bookmarks hinzufügen   Beitrag zu Linkarena hinzufügen   Beitrag zu WindowsLiveFavorites hinzufügen   Beitrag zu WindowsLiveFavorites hinzufügen  

author: Alexander Zeitler | posted @ Wednesday, November 26, 2008 1:10 PM | Feedback (1)

Dateien einfach zwischen Remote-Desktop-Sessions kopieren


Remote Desktop Connection Oft benötigt man in einer Remote-Desktop-Session eine Datei, die sich auf dem Host befindet oder man will eine Datei aus der Session auf den Host kopieren.

Nicht immer stehen hierbei gemeinsam nutzbare Netzwerkpfade zur Verfügung auch auch das Versenden per Mail ist nicht der eleganteste Weg.

Dabei gibt es eine einfache Lösung für das Problem: Copy and Paste.

Einzige Voraussetzung, damit es funktioniert ist, dass das Drive- und Clipboard-Sharing aktiviert wurde:

RDPSharing

Bookmarks:  Beitrag zu Mr.Wong hinzufügen   Beitrag zu YiGG.de hinzufügen   Beitrag zu Digg.com hinzufügen   Beitrag zu del.icio.us hinzufügen   Beitrag zu Google Bookmarks hinzufügen   Beitrag zu Linkarena hinzufügen   Beitrag zu WindowsLiveFavorites hinzufügen   Beitrag zu WindowsLiveFavorites hinzufügen  

author: Alexander Zeitler | posted @ Monday, November 17, 2008 2:35 PM | Feedback (0)

.NET Usergroup Karlsruhe: SQL Server 2008 Beyond Relational - Geoinformationen


Am Donnerstag, den 13.11.2008 um 18:00 Uhr ist es wieder soweit: das monatliche Treffen der .NET Usergroup Karlsruhe findet statt.

Thema

“SQL Server 2008 Beyond Relational - Geoinformationen”.

Details zum Vortrag

Neben den traditionell von einer Datenbank unterstützten Datentypen werden mit dem SQL Server 2008 auch neue Datentypen für das Handling von unstrukturierten Daten und von Geodaten eingeführt. Dieser Vortrag gibt einen Einblick in diese Neuerungen und gibt Ideen für Anwendungs- und Einsatzmöglichkeiten.
...mit einer ganz kurzen Aufzählung: was ist neu für Entwickler.

Über den Sprecher

Constantin Klein arbeitet als Anwendungsarchitekt und Entwickler bei der Freudenberg Forschungsdienste KG. Dort beschäftigt er sich hauptsächlich mit dem Design und der Entwicklung von Web-Informationssystemen und Datenbanken. Seit seinem Studium der Wirtschaftsinformatik gilt sein besonderes Interesse darüber hinaus allen aktuellen Themen im Microsoft .NET Umfeld, insbesondere aber dem Thema Softwarearchitektur. Er ist MCSD, MCTS für SQL Server 2005 und MCPD Enterprise Application Developer.

Teilnahme

Bitte meldet Euch wieder via XING an, Location ist wie üblich “Zum kleinen Ketterer”.

Sonstiges / Verlosungen etc.

Als "Bonbon" können wir unter den Teilnehmern eine Lizenz für einen SQL Server 2008 Standard + 1 CAL verlosen.

Bookmarks:  Beitrag zu Mr.Wong hinzufügen   Beitrag zu YiGG.de hinzufügen   Beitrag zu Digg.com hinzufügen   Beitrag zu del.icio.us hinzufügen   Beitrag zu Google Bookmarks hinzufügen   Beitrag zu Linkarena hinzufügen   Beitrag zu WindowsLiveFavorites hinzufügen   Beitrag zu WindowsLiveFavorites hinzufügen  

author: Alexander Zeitler | posted @ Tuesday, November 04, 2008 12:30 PM | Feedback (0)

.NET Framework 4.0 Poster veröffentlicht


Schon fast obligatorisch ist das Poster zur jeweiligen Version des .NET Frameworks.

Bisher erschienen die Poster allerdings zeitgleich mit dem Release des Frameworks oder kurz danach.

Bei der Version 4.0 ist das Poster bereits jetzt verfügbar und zwar als PDF und auch als Deep Zoom Silverlight Variante.

.NET Framework 4.0 Poster

Reblog this post [with Zemanta]

Bookmarks:  Beitrag zu Mr.Wong hinzufügen   Beitrag zu YiGG.de hinzufügen   Beitrag zu Digg.com hinzufügen   Beitrag zu del.icio.us hinzufügen   Beitrag zu Google Bookmarks hinzufügen   Beitrag zu Linkarena hinzufügen   Beitrag zu WindowsLiveFavorites hinzufügen   Beitrag zu WindowsLiveFavorites hinzufügen  

author: Alexander Zeitler | posted @ Sunday, November 02, 2008 2:24 PM | Feedback (0)